Azubi aus Vietnam vs. eigene Stellenanzeige: der ehrliche Vergleich

Geschäftsführer vergleicht die Kosten von Stellenanzeige und Azubi-Vermittlung aus Vietnam

Jeder Ausbildungsbetrieb kennt den Reflex: Stelle frei, also Anzeige schalten. Auf der Website, im Jobportal, bei der Agentur für Arbeit. Das ist richtig und sollte der erste Schritt sein. Das Problem ist nur: In immer mehr Regionen und Branchen passiert danach wochenlang nichts.

Dieser Artikel vergleicht ehrlich zwei Wege, einen Ausbildungsplatz zu besetzen: die klassische Stellenanzeige und die Vermittlung eines Azubis aus Vietnam. Ohne Schönfärberei, mit den echten Kosten und einer klaren Empfehlung, wann sich welcher Weg lohnt.

Warum die Anzeige oft leer bleibt

Die Zahl der Schulabgänger sinkt, die Zahl der Betriebe, die um sie werben, bleibt hoch. Gerade im Handwerk, in der Pflege und der Gastronomie melden sich auf eine Ausbildungsanzeige oft nur wenige oder gar keine geeigneten Bewerber. Das liegt selten an der Anzeige selbst, sondern am Markt: Wo niemand sucht, hilft auch die beste Formulierung nicht.

Die Anzeige ist also nicht schlecht, sie ist nur abhängig davon, dass jemand antwortet. Und genau das wird unkalkulierbar.

Was die unbesetzte Stelle wirklich kostet

Der Anzeigenpreis ist nicht das Teure. Teuer ist der Leerstand. Jeder Monat ohne den zusätzlichen Mitarbeiter bedeutet entgangenen Umsatz, Überstunden beim Stammpersonal und verschobene Aufträge. Viele Betriebe rechnen mit mehreren tausend Euro pro Monat und unbesetzter Stelle. Was das für Ihren Betrieb konkret bedeutet, können Sie mit unserem Verlustrechner in einer Minute durchspielen.

Faustregel: Solange die Anzeige Bewerber bringt, ist sie der günstigste Weg. Ab dem Moment, in dem sie monatelang leer bleibt, zahlen Sie den Leerstand, ohne es auf der Rechnung zu sehen.

Was die Vermittlung aus Vietnam leistet

Die Vermittlung dreht das Prinzip um: Statt zu warten, bis sich jemand meldet, bekommen Sie aktiv passende, vorgeprüfte Kandidaten vorgestellt. Bei der NTH Agency sind das junge Menschen mit Sprachzertifikat (mindestens B1), geprüfter Eignung und echtem Willen, in Deutschland eine Ausbildung zu machen.

Dazu kommt der Teil, den eine Anzeige nie leistet: das Visumverfahren nach §16a AufenthG, ZAV-Vorabzustimmung, Botschaftstermin, Flug, Behördengänge und die Begleitung nach der Einreise. Bezahlt wird erfolgsbasiert, erst wenn der Azubi tatsächlich im Betrieb anfängt.

Der direkte Vergleich

KriteriumEigene StellenanzeigeVermittlung aus Vietnam
Kosten vorabgering (Anzeigenpreis)keine, erfolgsbasiert bei Arbeitsantritt
Liefert einen Azubi?nur wenn jemand antwortetja, planbar zum Ausbildungsstart
Aufwand für SieSichtung, Gespräche, AbsagenAuswahl aus 2 bis 3 geprüften Profilen
Behörden & Visumentfällt (inländisch)komplett übernommen (§16a)
Risiko bei AbbruchProzess startet bei nullNachbesetzungsgarantie in der Probezeit
Bindungregional üblichhoch, 98 % Bleibequote bei NTH

Zur Einordnung der Bindung: Bundesweit wird laut BIBB-Datenreport 2024 fast jeder dritte Ausbildungsvertrag vorzeitig gelöst (29,5 %). Eine hohe Bleibequote ist also kein Detail, sondern bares Geld.

Wann was sinnvoll ist

Schalten Sie die Anzeige zuerst, sie ist günstig und manchmal reicht sie. Greifen Sie zur Vermittlung, wenn die Anzeige seit Monaten leer bleibt, wenn Sie planbar mehrere Azubis pro Jahr brauchen oder wenn ein Abbruch Sie jedes Mal in die Bredouille bringt. Die ehrliche Frage ist nicht Anzeige oder Vermittlung, sondern: Was kostet mich die Stelle, wenn sie noch ein halbes Jahr leer bleibt?

Fazit

Die Stellenanzeige ist der richtige erste Schritt, aber sie ist nur so gut wie der Bewerbermarkt. Wo der leer ist, liefert die Vermittlung aus Vietnam das, was die Anzeige nicht kann: einen geprüften, motivierten Azubi, planbar und ohne Behördenstress, bezahlt erst bei Erfolg.

„Eine Anzeige kostet wenig und liefert vielleicht nichts. Ein Leerstand kostet viel und liefert garantiert nichts. Dazwischen liegt die ehrliche Rechnung."
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FAQ

Lohnt sich eine Stellenanzeige für Ausbildungsplätze überhaupt noch?

Eine Stellenanzeige ist günstig und schnell geschaltet und sollte der erste Schritt sein. In vielen Regionen und Branchen bleiben Ausbildungsplätze trotzdem unbesetzt, weil schlicht zu wenige Bewerber da sind. Bleibt die Anzeige mehrere Monate ohne passende Bewerbung, kostet der Leerstand mehr als jede Vermittlung.

Was kostet eine unbesetzte Ausbildungsstelle wirklich?

Nicht der Anzeigenpreis ist teuer, sondern der Leerstand: entgangener Umsatz, Überstunden des Stammpersonals und verschobene Aufträge. Als grobe Orientierung rechnen viele Betriebe mit mehreren tausend Euro pro Monat und unbesetzter Stelle.

Ist die Vermittlung aus Vietnam nicht viel teurer als eine Anzeige?

Pro Kopf ja, die Anzeige ist günstiger. Aber die Anzeige liefert keinen Azubi, wenn der Markt leer ist. Die Vermittlung wird erfolgsbasiert erst bei Arbeitsantritt fällig und liefert einen geprüften, motivierten Azubi. Gemessen am Leerstand amortisiert sie sich meist im ersten Monat.

Wie schnell ist ein Azubi aus Vietnam da im Vergleich zur Anzeige?

Eine Anzeige kann sofort online sein, aber ohne Bewerber bringt das nichts. Die Vermittlung aus Vietnam dauert je nach Visumverfahren einige Monate, liefert dafür planbar zum Ausbildungsstart einen Azubi, statt unbegrenzt auf eine Bewerbung zu warten.

Anzeige oder Vermittlung, was ist die richtige Wahl?

Beides hat seinen Platz. Schalten Sie die Anzeige zuerst. Bleibt sie leer oder brauchen Sie planbar mehrere Azubis, ist die Vermittlung der verlässlichere Weg. Es ist kein Entweder-oder, sondern eine Frage, was die offene Stelle Sie monatlich kostet.

Hinweis: Kostenangaben sind grobe Orientierungswerte und hängen vom Einzelfall ab. Stand Juni 2026.

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